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Bequeme Fernwärme: Der Funk ersetzt immer öfter den Ableser


Graz, 20.01.2006 - Um ihren rund 10.700 steirischen Fernwärme-Kunden noch mehr Service zu bieten, hat die Energie Steiermark-Tochter "Steirische Gas-Wärme" ein österreichweit viel beachtetes Pionier-Projekt gestartet: Neue Funk-Module machen es möglich, dass die jährliche Ablesung "vor Ort" entfallen kann und Verbrauchsdaten automatisch an das Energie-Unternehmen gesandt werden.

Eine – oft aufwändige - Terminkoordination entfällt, die "Feinstaub-Alternative" Fernwärme wird damit noch bequemer für die Kunden. Jetzt wurde die 1000ste Anlage in Betrieb genommen.

Das neue System funktioniert ganz einfach: Der Wärmezähler einer Haushaltsanlage wird lediglich um ein serienmäßig erhältliches und einfach montierbares Funk-Modul erweitert.

"Das ist verglichen mit anderen Kommunikations-Modulen eine kostengünstigere und vor allem wesentlich weniger störungsanfällige Lösung, da die Kosten für das Leitungsnetz sowie dessen Instandhaltung entfallen", weiß Wolfgang Fink, der bei der Steirischen Gas-Wärme für das Zählerwesen verantwortlich zeichnet.

Mit Hilfe der neuen Technologie gelangen sämtliche für die Berechnung des Verbrauchsprofils relevanten Daten direkt ins elektronische Verrechnungssystem der Energie Steiermark. Die Übermittlung ist schneller, flexibler und die Daten können jederzeit abgelesen werden. Das bringt Vorteile für den Kunden der für die Zählerablesung nicht mehr anwesend sein muss, aber auch für das Unternehmen, das dadurch freiwerdende Kapazitäten anders einsetzen kann.

In der ersten Phase der Umstellung fanden die neuen Funk-Module bereits in Haushalten der weststeirischen Fernwärme-Versorgungsgebiete in Deutschlandsberg und Voitsberg sowie in Obdach und Wildon Anwendung. Parallel dazu verwendet die Steirische Gas-Wärme seit letztem Sommer bei rund 70 ihrer Industrie-Kunden Modems zur Zählerablesung. Diese erfolgt via Telefonleitung.

Ziel des Unternehmens ist die sukzessive Umrüstung sämtlicher Fernwärme-Anlagen mit den Funk-Modulen bzw. Modems. Die neuen Technologien sollen schrittweise im Zuge des gesetzlich vorgeschriebenen Zähleraustausches (alle 5 Jahre) in alle Fernwärme-Anlagen Einzug halten.
 
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