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1. Schritt: Gefahrenvermeidung Deponiegase entstehen durch anaeroben Abbau der organischen Müllanteile. Da sie brennbar sind und auch Explosionsgefahr bestehen kann, kommt der Gefahrenvermeidung oberste Priorität zu.
Für die Erkundung werden Terrainsondierungsmessungen durchgeführt. Um eine Gefährdungsabschätzung für angrenzende Grundstücke vorzunehmen, wird die Gasausbreitung bis in die Randzonen einer Deponie erfasst. In Bereichen höchster Gaskonzentration werden "Gasbrunnen" situiert. Hier werden Kurzzeitmessungen auf die im Deponiegas hauptsächlich vorhandenen Komponenten wie Methan, Kohlendioxid, Sauerstoff und Stickstoff durchgeführt.
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2. Schritt: Detailanalyse Auf Basis der Kurzzeit-Messergebnisse werden einzelne Gasbrunnen zusammengeschlossen.
Deren Gasmenge und Gasqualität werden über mehrere Monate hinweg durch kontrolliert. Hierbei kommt modernste online-Messgerätetechnik sowie eine begleitende Spurengasanalytik zum Einsatz. Außerdem werden auch witterungsbedingte und jahreszeitliche Einflüsse berücksichtigt.
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3. Schritt: Entsorgung oder Verwertung Die letztendlichen Entscheidungskriterien für die Konzeption einer Deponieentgasung bzw. Deponiegasgewinnung mit wirtschaftlicher Nutzung bilden Prognosen über das Langzeitverhalten der Deponiegasproduktion.
Dazu werden die Absaugverhältnisse an den einzelnen Messstellen so lange optimiert, bis eine eindeutige Bestimmung der maximalen Gaskapazität möglich ist.
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